Christsein unter Verfolgung ...

Nachricht 28. September 2019

... Was können wir als Gemeinde tun?

Religionsfreiheit, wie wir sie in unserem Land haben und in den aller­meisten Demokratien kennen, ist ein hohes Gut.Obwohl sie als Menschen­recht anerkannt ist, wird sie nicht in allen Ländern gewährt. Das internationale christliche Hilfswerk Open Doors schätzt, dass in mehr als 50 Ländern über 200 Millionen Christen einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind. Der Weltverfolgungsindex von Open Doors gibt eine Übersicht und zeigt Entwicklungen auf.

Die größte Verfolgung erleben Christen in Nordkorea und in vielen islamischen Ländern. In Saudi-Arabien darf es bspw. keine Kirchen geben, bereits der Besitz einer Bibel ist ver­boten und kann drastische Strafen zur Folge haben. Im Iran sind Gottes­dienste in der persischen Sprache nicht er­laubt, im Irak und in Syrien haben radikalislamische Grup­pen mit Gewalt und Terror tausende von Christen ver­trieben. Nicht wenige verloren dabei ihr Leben. Trotz allem überwinden viele Christen diese Widerstände und die Ge­meinde wächst im Untergrund weiter. Sie erleben Gottes Kraft und Hilfe:

Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um“. (2. Korinther 4, 9)

Gunnar Garms, Öffentlichkeitsreferent von Open Doors Deutschland, berichtet am

Dienstag, dem 22.10.2019, um 19.00 Uhr

auf Einladung der Kirchengemeinde Silixen im

Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Gemeindehaus), Dietrich-Bonhoeffer-Straße 2, Silixen (Anfahrt)

aus der Arbeit von Open Doors, u.a. mit dem Schwerpunkt Iran. Er zeigt dabei auf, wie Christen trotz aller Not Gott erleben und welche Hilfe besonders wirksam ist.

Open Doors ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk, das seit 60 Jahren in mehr als 50 Ländern verfolgte Christen unterstützt. Das Werk trägt das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz.

Quelle: Gemeindebrief Oktober / November 2019

Mehr Infos: www.opendoors.de