Damenbasar

Nachricht 29. März 2026

Umzug des Damenbasars in die Kirche

Der Damenbasar erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Zahlreiche Besucherinnen kommen regelmäßig ins Gemeindehaus, um nach gut erhaltener Kleidung und schönen Einzelstücken zu stöbern. Dabei geht es längst nicht nur ums Einkaufen: Der Basar ist zu einem Treffpunkt geworden, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen und Gemeinschaft erleben.

Durch den stetig wachsenden Zuspruch stößt das Gemeindehaus inzwischen jedoch an seine räumlichen Grenzen. Die Gänge werden enger, die Stände zahlreicher und für Besucher wie auch für die ehrenamtlichen Helferinnen wird die Organisation zunehmend schwieriger.

Daher wird vorgeschlagen, den Basar künftig in den größeren Raum der Kirche zu verlegen.

Dort könnte mehr Platz geschaffen werden, sodass sich alle entspannter bewegen und die Angebote besser präsentieren lassen.

Natürlich stellt sich dabei die berechtigte Frage, ob ein Basar in einer Kirche angemessen ist. Wichtig ist deshalb der Blick auf den Zweck dieser Veranstaltung. Die Einnahmen werden seit jeher vollständig gespendet. Dem Basarteam ist es dabei eine Herzensangelegenheit, dass hierbei Einrichtungen in und um Rodenberg unterstützt werden. In den vergangenen Jahren wurden die Einnahmen zum Beispiel für die Kinderfreizeit, das Tierheim Bad Nenndorf oder das Frauenhaus gespendet, also alles Projekte, die Menschen in und um unsere Gemeinde stärken und unterstützen. In diesem Sinne ist der Basar selbst bereits ein Stück diakonischer Arbeit.

Zugleich soll der besondere Charakter des Kirchenraums respektiert werden. Deshalb ist vorgesehen, den Altarraum ausdrücklich von der Basarfläche auszunehmen. So bleibt der zentrale liturgische Bereich unberührt, während der übrige Raum für die gute Sache genutzt werden kann.

Mit dieser Lösung kann der erfolgreiche Basar weiterhin wachsen und gleichzeitig seine soziale Wirkung entfalten. Zum Nutzen der Gemeinde und vieler Menschen, die von der Unterstützung profitieren.

Haben Sie Fragen oder Anregungen, zögern Sie nicht die Mitglieder des Kirchenvorstandes anzusprechen.

Für den Kirchenvorstand
Martina Knabe-Dombrowski und Susann Taubert

Quelle: Gemeindebrief April / Mai 2026