Auf ein Wort

Liebe Internet-User,

Kondensstreifen von zwei aneinander vorbeifliegenden Flugzeugen, die ein Kreuz am Himmel bilden. Gelegentlich kann man dies unterwegs oder beim Blick aus dem Fenster entdecken.

Das erinnert mich an eine gläubige Freundin. Vor Jahren hatte sie ein Kind kurz vor der Geburt verloren, später kam dann ein zweites Kind gesund zur Welt. Als es größer wurde, meinte sie zu ihm: „Wenn du ein Kreuz am Himmel siehst, dann grüßt dich deine große Schwester.

So schmerzhaft der Hintergrund hierzu ist, so ist es in meinen Augen ein eindrückliches Beispiel dafür, wie man ein christliches Zeichen wie etwa das Kreuz in seinen Alltag mitnehmen kann und dies tröstet oder ermutigt.

Hierzu regen uns auch die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern an, in denen die Kirche an das Leiden Jesu erinnert und viele Menschen Verzicht üben, traditionell kein Fleisch essen oder auf Alkohol, Zigaretten oder auch Süßigkeiten verzichten. Andere nehmen sich vor, weniger vor dem Computer zu sitzen und sich dafür mehr mit Freunden zu treffen oder Sport zu machen. So lädt diese Zeit im Kirchenjahr dazu ein, ein bewussteres Leben zu führen.

Hier in St. Jacobi werden wir in dieser Zeit wieder an den Donnerstagabenden Andachten feiern und uns auf diese Weise mit dem Thema Passionszeit – Fastenzeit beschäftigen. Mehr zum Thema der diesjährigen Reihe und weitere Infos finden Sie unter Passionsandachten.

Intensiv ist im Frühjahr bei uns auch immer die Konfirmandenzeit:

Bereits zum zweiten Mal treffen sich nun die Vorkonfirmandenjahrgänge aus St. Jacobi und Apelern, um mit Pastorin Sieling, Diakonin Brose und mir mehr über das Abendmahl zu erfahren. Als Abschluss feiern wir auch wieder einen gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst in Apelern - dieses Jahr am 15. März.

Und die Jugendlichen aus beiden Gemeinden im Hauptkonfirmanden-jahr fahren ebenfalls mit uns auf eine Wochenendfreizeit und werden sich dort mit dem Thema „Segen“ auseinandersetzen.

Nachdem die Rodenberger Jugendlichen am 8. März ihren Vorstellungsgottesdienst gestalten werden, bejahen sie mit ihrer Konfirmation im April dann selbst ihre Beziehung zu Gott.

Mögen sie über die Konfirmandenzeit hinaus in ihrem Alltag Kontakt zu Gott haben und erfahren, dass sie sich mit allem, was sie beschäftigt, an ihn wenden können. Mögen sie zudem Zeichen entdecken, die sie im alltäglichen Leben aufmerksam machen auf Gott und sein zugewandtes Interesse an ihnen wie an uns allen.

Eine gesegnete Passionszeit wünscht Ihre

Pastorin Sandra Schulz